Herr Clemens Brambach absolvierte seinen Freiwilligendienst "freiwillig+digital" von 2018 bis 2019 im Ambulanten Sozialen Dienst


Seit August 2018 absolviere ich mein FSJ, beziehungsweise mein "freiwillig + digital" beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) im Betriebsteil Altenhilfe, speziell beim Ambulanten Sozialen Dienst (ASD). Der Zyklus meines Freiwilligen Sozialen Jahres geht bis zum August 2019.

 

Nachdem ich im Juni 2018 mein Abitur erfolgreich abgeschlossen hatte, war ich in Hinsicht auf meine Zukunft noch etwas unentschlossen. Der Wunsch zu studieren war vorhanden, allerdings wusste ich noch nicht genau was ich studieren sollte.

 

Schnell lenkten sich meine Gedanken in Richtung eines Freiwilligen Sozialen Jahres, da ich das Jahr als Orientierungszeit anstrebte und mich aber auch sozial engagieren wollte. Von Freunden und ehemaligen Mitschülern wusste ich, dass das Bewerbungsverfahren beim DRK unkompliziert war und man auch zu einem fortgeschrittenen Zeitpunkt sich noch bewerben konnte.

 

Beim schnell vereinbarten Bewerbungsgespräch bat man mir die Einsatzstelle im Betreuten Wohnen (BW), des ASD (Thomasiusstaße 33, 06110 Halle (Saale)) im Bereich des /freiwillig + digital an. Der Ambulante Soziale Dienst zeichnet sich in der Altenhilfe durch die ambulante Pflege zu Hause bzw. im Betreuten Wohnen aus.

 

Das freiwillig + digital verbindet Elemente einer sozialen Tätigkeit mit Bausteinen aus der neuen digitalen Welt. Dabei geht es vor allem darum, neuen Zielgruppen, z.B. Kindern oder in meinem Fall Senioren die digitale Welt, das „Neuland“, näherzubringen. Dies kann auf unterschiedlichstem Wege mit digitalen Bausteinen, wie einem Handyseminar, der Produktion eines Hörspiels etc. oder einer Website/ App geschehen.

 

Das klang für mich sehr vielversprechend, da der soziale Aspekt bei meiner persönlichen Einsatzstelle nicht zu kurz kommt.Tatsächlich waren meine Hauptaufgaben sehr vielseitig und auch oft im nicht digitalen Bereich. In der Begegnungsstätte unterstützte ich die Kollegen, bei der Betreuung der Senioren aus dem Betreuten Wohnen, verrichtete selbstständig Büroarbeiten und hauswirtschaftliche Tätigkeiten oder half spontan bei den unterschiedlichsten Dingen. Weiterhin begleitete ich Senioren zum Arzt oder zur Bank etc. und fuhr bei Haunotrufeinsätzen zur Unterstützung mit.

 

Während meiner Arbeit hat mir der Umgang mit den Menschen am meisten Freude bereitet. Ich hatte sowohl mit den Senioren als auch mit den Kollegen eine gute Beziehung.Neben den digitalen Aufgaben im Büro, war es natürlich das Ziel mit den Senioren in diesem Feld zu arbeiten. Ich verrichtete meine digitale Hilfestellung aus organisatorischen Gründen, in einer mobilen und spontanen Ausrichtung, statt beispielsweise in einem festen Technikseminar. Konkret heißt das, dass ich bei den Senioren, die technische Geräte, wie einen Computer oder ein Mobiltelefon besaßen, bei auftretenden Fragen half und auch verschiedene nützliche Handgriffe und Tools, am konkreten Beispiel zeigte.

 

Zur Ideenanregung und Hilfe bei der Umsetzung des digitalen Aspektes meiner Tätigkeit waren die Begleitseminare sehr hilfreich. Im Laufe seines FSJ’ s absolviert man insgesamt 5 Seminarwochen, verteilt über die Monate bis zum Juni. Dabei hat das 5. Seminar als Bildungsreise eine besondere Stellung inne.

 

Die anderen 4 Begleitseminare fanden im Regionalbüro in Halle (Saale) statt. Ich und ca. 25 weitere Freiwillige hatten viel Spaß daran in Projekten, wie einem Hörspielprojekt, einem Kurzfilmprojekt, einem Improvisationstheaterkurs, bei einem Rollstuhlaktionsstag, einem Selbstverteidigungskurs, sowie vielen weiteren Aktivitäten mitzumachen. Verschiedene Gastreferenten sprachen über digitale, mediale oder auch ganz andere höchst interessante Themen. Speziell auch die Abendveranstaltungen machten die Seminarwochen zu einer schönen Zeit.

 

Für die Zukunft nach dem FSJ, hat sich mein Wunsch nach einem Studium verstärkt. Voraussichtlich werde ich Lehramt in den Fächern Geschichte und Sozialkunde studieren, um meine Interessen, welche im historischen und politischen Bereich liegen, mit dem Umgang mit Menschen zu verbinden.

 

Das Freiwillige Soziale Jahr hat mir vor allem als Orientierungszeit geholfen, aber die Erfahrungen, die ich gemacht habe, brachten mich mindestens genauso weiter. 

 

Halle (Saale) 01. 04. 2019
Clemens Brambach

Herr Marcel Stahl absolvierte seinen Bundesfreiwilligendienst von 2011 bis 2013 im DRK Altenpflegeheim Käthe Kollwitz

Ich absolviere meinen Bundesfreiwilligendienst in der Zeit von Oktober 2011 bis April 2013 im DRK Altenpflegeheim Käthe Kollwitz im Hausmeisterbereich.

Im Jahre 2011 habe ich aufgrund der Tatsache, dass kein Ausbildungsplatz  in Aussicht war, mich um Alternativen bemüht und bin durch das Stöbern im  Internet auf den Freiwilligendienst des DRK  aufmerksam geworden. Die Einladung zu einem Kennenlernen und Probearbeiten lies nicht lange auf sich warten. Ich hatte die Möglichkeit mich zwischen mehreren Einrichtungcharakteren zu entscheiden.

Meine Wahl fiel auf den Hausmeisterbereich in einem Altenpflegeheim. Hier habe ich viele neue technische Fähigkeiten erlernt.

Die Hauptaufgaben liegen vor allem in kleineren Serviceaufgaben  des Hauses,  wie z. B. kleinere und größere defekte Möbel der Bewohner reparieren und wenn nötig  Austauschen, Malerarbeiten, Garten- & Grundstückspflege, Transport von Möbeln bei Neuerwerb und internen Umzügen. Aber auch bei Feierlichkeiten für die nötige Dekoration und dem Aufbau der Sitzmöglichkeiten für Besucher und Bewohner sorge zutragen.

Bei den  Bfd-Seminaren gab es ein breites Spektrum an Themen rund um den Bundesfreiwilligendienst. Nebenbei hat man sogar seinen erste Hilfe Kurs erlangt.

Zusammengefasst hat mich der BFD weiter gefestigt in dem Wunsch  einen eher handwerklichen Beruf ab Mai 2013 zu erlernen.

Halle (Saale), März 2013

Marcel Stahl