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Wie kann ich der Demenz aktiv verbeugen?

 

Eine gezielte Vorbeugung durch bestimmte Medikament ist heute noch nicht möglich. Dazu ist die Ursache immer noch nicht genau genug bekannt.Das schließt aber die Möglichkeit einer unspezifischen Vorbeugung nicht aus. Das Ziel besteht darin, die Widerstandsfähigkeit des Gehirns gegen den Krankheitsprozess zu erhöhen, krankheitsbegünstigende Faktoren auszuschalten und Schädigungen des Gehirns durch Zweiterkrankungen zu vermeiden. Idealerweise sollte derartige vorbeugende Maßnahmen Verhaltensweisen und Lebensgewohnheiten betreffen, die sich frühzeitig und anhaltend verändern lassen. Einer der möglichen Schutzfaktoren sind körperliche Aktivität, geistige Regsamkeit, gesunde Ernährung, und durch eine Studie nachgewiesen und somit die einzige wissenschaftlich belegt vorbeugende Maßnahme gegen Demenz Behandlung des Bluthochdruck. Das sollte uns jedoch nicht hindern, geistig, körperlich und sozial möglichst aktiv zu sein und uns gesund zu ernähren.

 

Wie kann ich eine Demenzerkrankung erkennen?

 

Die Diagnose gibt eine medizinische Erklärung für die Fehlleistungen und Verhaltensänderungen und schafft Klarheit. Störungen des Gedächtnisses können viele verschiedene Ursachen haben. Einige davon sind behebbar, wenn sie rechtzeitig erkannt werden, z.B. Depressionen, Schilddrüsenunterfunktion oder Wirkung bestimmter Medikamente. Auch deswegen ist es wichtig, die genaue Ursache der Leistungsstörungen festzustellen, weil sich die Behandlung nach der zugrunde liegenden Krankheit und nach ihrem Schweregrad richtet. Bei der Alzheimerkrankheit bestehen andere Behandlungs-möglichkeiten als bei Hirnleistungsstörungen, die durch eine Mangeldurchblutung hervorgerufen werden. Patienten im ersten Krankheitsstadium brauchen eine andere Behandlung als Patienten im 2. oder 3. Stadium.6 7 Die medizinische Diagnose ist die Vorraussetzung dafür, dass der Patient und seine Angehörigen die Zukunft planen und zu gegebener Zeit die notwendigen Entscheidungen treffen können.

 

Wie kann die Demenz behandelt werden?

 

Die Alzheimer-Krankheit ist heute noch nicht heilbar. Lediglich das Fortschreiten der Symptome lässt sich vorübergehend hinauszögern. Dennoch hat derArztheute vieleMöglichkeiten, den Patienten und ihren Angehörigen zu helfen. Es ist wichtig, auf das körperliche Wohlbefinden des Patienten zu achten. Einschränkungen der Hör-, Sehund Gehfähigkeit müssen so weit wie möglich ausgeglichen werden. Auch die Zähne bedürfen einer regelmäßigen Kontrolle. Erhöhter Blutzucker, zu hoher oder zu niedriger Blutdruck, unregelmäßiger Herzschlag sowie Eisen- oder Vitaminmangelzustände müssen behandelt werden.

 

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Wegweiser Demenz

 

Bundesfamilienministerin Schröder schaltet Internetportal "Wegweiser Demenz" frei

1,3 Millionen Menschen sind an Demenz erkrankt / Zwei Drittel werden von Angehörigen gepflegt


Anlässlich des Welt-Alzheimertags am 21. September hat die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, heute (Montag) das Internetportal "Wegweiser Demenz" in Berlin freigeschaltet. Es bietet erstmals ein umfassendes Informations- und Unterstützungsangebot für Demenzkranke und ihre Angehörigen.

 

"Menschen mit Demenz brauchen besondere Zuwendung. Wir müssen den Erkrankten eine Stimme geben, pflegende Angehörige unterstützen und Ehrenamtliche in ihrem Engagement bestärken", betont Bundesfamilienministerin Schröder. "Das A und O sind Angebote zur Prävention und zur Hilfe für bereits Erkrankte vor Ort. Das Internetportal "Wegweiser Demenz" bietet dafür eine gute Grundlage. Gleichzeitig müssen wir die pflegenden Angehörigen unterstützen. Sie brauchen vor allem Zeit für diese Aufgabe - und die möchte ich ihnen mit der Familienpflegezeit geben", so Kristina Schröder.

 

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